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Forum für Klein- und Privatbahnen

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Weichenschwellenmeeting Teil 2
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07.11.17 11:41
RobertAngerhausen 

Weichenschwellenmeeting Teil 2

5. Tag (Montag 23.10.)


Bei unserer Ankunft finden wir die Baustelle unverändert vor.
Die Heinzelmännchen haben wahrscheinlich wegen des Regens keine Lust.


Die "Stopfmaschine" auf der Fahrt zur Weiche 3.


Nils bereitet bei der Weiche 2 das Planum für die neuen Schwellen vor.
Ganz schön mühsam, den verkrauteten und verdreckten Schotter zu planieren.


Bei mal mehr, mal weniger Regen werden die Schwellen ausgelegt. Auch hier ist "Friedhelm" wieder eine große Hilfe.
Immerhin ist es hier weniger windig als an der B 6 und auch die Straße ist so weit weg, daß die vorbei fahrenden Autos keine waagrechte Dusche verursachen.
Der ins Trockene geflüchtete Paparazzo hält das im Bild fest. Oder interessiert ihn mehr der Kollege, der gerade Bea "die Baustelle erklärt"?


Guido, unterstützt von Christian, kann immer noch lachen. Und das, obwohl jeder vorbei fahrende LKW die Beiden "duscht".

Jens, Joachim und Lars sind derweil in der Werkstatt mit der Herstellung neuer Unterlagsplatten beschäftigt.

Hier bohrt Joachim die Schraubenlöcher in eine Unterlagsplatte.


Wie all die Tage gibt es im "Dillertal" ein leckeres Mittagessen. Dafür ein Dankeschön an Heiner Bomhoff und sein Team.


Dermaßen gestärkt ist das Ausrichten der Schwellen und das Auflegen der Schienen natürlich nur noch ein "Klacks".


Zum Feierabend liegt alles für´s Zusammenschrauben bereit; erste Laschen sind angebaut und auch schon einige Schrauben in die Schwellen gedreht.

6. Tag (Dienstag 23.10.)

Das Wetter ist heute genauso "gut", wie an den vergangenen Tagen.


Beginnend mit dem geraden Strang werden die Schienen verlascht und die Schwellenschraubenlöcher gebohrt, sowie die Schrauben eingedreht.


Zum Zusammenbau wird alles mit Teerfarbe konserviert. Lars, assistiert von Robert


Joachim hat sich in den Tagen zum "Bohrmeister" gemausert! Trotzdem killen heute sowohl er als auch Jens einen Bohrer.
Aber was wäre so ein Tag ohne Herausforderung!


Gegen Mittag ist schon ein großer Teil der Schwellen verschraubt.
Der erste Schotter, mühsam von Bernhard und Rainer mit der Forke gesiebt, liegt in den Schwellenfächern.


Jens dokumentiert die Arbeitsleistung. Gegen 15:30 Uhr ist alles verschraubt. Die Schotterhaufen sind kleiner, und der Muskelkater ist größer geworden.
Im Hintergrund sehen wir Christian, der so ganz nebenbei den Bereich der Gleise 1 und 2 von "Xavier´s" Hinterlassenschaften befreit hat.


Gegen 16:00 Uhr macht die Baustelle einen weitgehend aufgeräumten Eindruck.
Das Stopfen und weitere Verfüllen bleibt dem planmäßigen Rotteneinsatz am darauf folgendem Wochenende vorbehalten.


Jens mißt derweil die fertige Weiche 3 für die Unterlagen auf, unterstüzt von seinem Sohn Nils.
Danach ist die Weiche ohne Einschränkungen befahrbar und wir haben eine La mit interessanten Lf-Signalen weniger!


Hier die identische Signalisierung für die Weiche 2 aus Richtung Bruchhausen-Vilsen
Foto: Hans Overdick


Blick auf die fertige Weiche 3, die jetzt komplett auf einem Kunststoffschwellensatz liegt.
Wir hoffen auf längere Liegedauer der Schwellen und dadurch reduzierten Kosten- und Unterhaltungsaufwand.

Den Spendern der Kunststoffschwellen auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön!!!!!


Die "Bastelanleitung" ist schon 75 Jahre alt und sie paßt immer noch.

Hier noch ein paar Detailfotos

Der Weichenanfang mit Hakenspitzenverschluss


Die Zungengelenke


Der Herzstückbereich

Wir werden hoffentlich noch lange Freude an der über 70 Jahre alten Weiche haben!
Apropos Freude: Auch wenn "Friedhelm" (der Skl) uns so manche schwere Arbeit abgenommen hat, waren wir doch alle körperlich gefordert und am Ende "ein wenig" erschöpft. Auch Muskelkater gehörte zu den Folgeerscheinungen.
Trotz Allem hat die Arbeit im Team viel Spaß gemacht. Sehr schön auch, dass einige Väter gemeinsam mit den Söhnen dabei waren. Dadurch hatten wir eine Altersstruktur in unserer Rotte zwischen 5 und 67 Jahren. Auf diese Leistung und einen unfallfreien Verlauf sind wir zu Recht stolz.


Das Wochenende danach (Samstag 28.10.)

Heute ist regulärer Rottentermin und es gibt wieder zusätzliche Unterstützung durch Studenten aus Bremen.


Fortsetzung der Stopfarbeiten an der Weiche 3.
Diese Arbeit muß am Samstag den 25.11. beendet werden, damit am 1. Advent die Nikolauszüge fahren können. Bis dahin bleibt die Weiche gesperrt. Foto: Dennis Mellerowitz


Daneben werden in Gleis 1 und 2 weitere abgängige Schwellen ausgewechselt sowie Lagefehler beseitigt.
Diese Arbeiten kommen zum Abschluss. Foto: Dennis Mellerowitz

Auch hier ein Dank an alle Beteiligten

Die La in der Weiche 2 bleibt so lange bestehen, bis auch die restlichen Schwellen ausgetauscht sind.
Dafür haben wir uns das Wintermeeting (17.-24.2.18) ausgesucht; allerdings geht das nur bei halbwegs vernünftigem Wetter.
Helfer sind natürlich gerne willkommen! Foto: Dennis Mellerowitz

Die Fotos in den beiden Berichten stammen, wenn nicht anders genannt, von Bernhard Öhler, Helmut Wilkening, Jens Böcker und Robert Angerhausen

Zuletzt bearbeitet am 29.11.17 12:40

07.11.17 19:41
Regine 
Re: Weichenschwellenmeeting Teil 2

Hallo Robert,

viiiiiielen Dank für deinen Foren-Bericht von der Baustelle, an der ich auch gerne mitgewirkt hätte - und natürlich an alle, die Fotos dazu beigesteuert haben.

Dabei gilt auch mein Dank den BEIDEN Spendern die (m.W. nach je in gleicher Höhe spendeten) maßgeblich zu diesem "Sprung" in die Neuzeit beigetragen haben, außerdem auch an den Organisator der Schwellen, ohne den es viel weniger geworden wären - eine prima Sache! Mal sehen, wie sich die Weichen nun so "machen".

Viele Grüße, Regine.

08.11.17 10:53
wolli 

Re: Weichenschwellenmeeting Teil 2

Hallo Robert,

auch von mir ein großes "Dankeschön" für die tollen Bilder und für euren Einsatz!

Viele Grüße
Wolfgang

08.11.17 11:57
Christian_FFM 
Re: Weichenschwellenmeeting Teil 2

Hallo Robert,

Deine tollen Bilder treffen die gemeinsamen Anstrengungen und den schönen Erfolg prima! DANKE!!

Seit dem Umbau der Bahnhofsgleise in Asendorf vor vielen Jahren habe ich erstmals wieder in der Rotte mitgearbeitet und kann nur sagen: Eine echte Gemeinschaft war's! Gerne bin ich beim nächsten Gleisbaumeeting wieder dabei, wenn ich kann.

Grüße aus Frankfurt
Christian

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