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Drittes Adventswochenende auf der Museumseisenbahn ...
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Regine 
Drittes Adventswochenende auf der Museumseisenbahn ...

Moin auch,

am Freitag, 14.12.2012 konnte ich mich endlich einmal wieder auf den Weg machen zur Museumseisenbahn.
Gegen 15:05 Uhr erreichte ich planmäßig mit dem VGH-Bus den Bahnhof in Bruchhausen-Vilsen, als die „Hoya“ diesen – ein wenig verspätet – mit einem Sonderzug verließ …
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… auch wenn sie sich hinter einer mächtigen Dampfwolke versteckte.

Auf dem Weg zur Museumsbahn-Werkstatt machte ich von ihrer Schwesterlok „Bruchhausen“ im Kreisel eine Aufnahme – einmal mit Schnee, wenn auch ohne Sonne.
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Nach Ankunft in der DEV-Werkstatt – nach einem ersten Becher Tee – lockte mich die heimelige Lichtstimmung in der Fahrzeughalle zu einem Foto der aufgebockten V1 „Rappelkiste“.
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Am Abend wurde es wärmer und es setzte nach und nach heftiger werdender Regen ein, der den nachmittags noch vorhandenen Schnee nahezu restlos auflöste.


Am nächsten Morgen schaute ich nach einem gemütlichen Frühstück aus dem Aufenthaltsraum der DEV-Aktiven und die Sonne schien auf V3 „Ziehtel“ und T44 mit Wagen 2 – die Fahrzeuge, die nachts vor der Tür bleiben mußten – was für ein Unterschied zum Abend vorher.
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Da die „Hoya“ noch warm war von der Sonderfahrt am Freitag-Nachmittag, konnte deren Lokmannschaft den Morgen etwas geruhsamer angehen – gegen 11 Uhr schaute ich durch die Schuppentür …
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… vor der die „Hoya“ in der vormittäglichen Sonne stand und mich die „Motivklingel“ zum Blick auf’s Triebwerk lockte.
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Zwischenzeitlich war die Lokmannschaft fleißig tätig - Lokführer Andy und Heizer z.A. Manu waren am Putzen.
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Am späten Vormittag schaute ich mich in der Fahrzeughalle um – nach längerer Abwesenheit gab es einiges Neues zu sehen.
Neben dem Weyer-Personenwagen 16 (ex Langeoog), der rechts hinten auf den Hebeböcken zu sehen ist und dessen Grundinstandsetzung bzw. Restaurierung bereits einige Zeit in Anspruch nimmt und noch weiter nehmen wird , stand auch der Weyer-Packwagen 51 in der Halle.
Dieser wird derzeit von einer Gruppe DEV-Jugendlicher und –Junioren aufgearbeitet. Hier ist Pw51 noch auf Hilfsfahrgestellen und die Achsen sind davor zu sehen …
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… nur etwa eine halbe Stunde später wurden Achsen und Wagenkasten von Torben und Matze aus der Halle geschoben und zum Einachsen neben die Fahrzeughalle „rangiert“.
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Nun aber zurück zu den Lokomotiven: Nachdem Lokführer Jens eingetroffen war, wurde V3 „Ziehtel“ aktiv und diese hatte als erstes die „Plettenberg“ am alten Kohlenbansen abgestellt.
Immer noch bei strahlendem Sonnenschein nutzte ich die Gelegenheit „Plettenberg“, „Hoya“ und V3 beim Rangieren auf einem Foto zu verewigen.
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Zum Foto des „Plettenberg“-Triebwerkes bekam ich meinen Schatten einfach nicht aus dem Bild und so gab’s (mal wieder) ein Motiv mit Selbstportrait …
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Mit V3 wurde fleißig rangiert unter Aufsicht von Zugführer z.A. Eric. Hier wurde gerade Weyer-Wagen 19 (ex Borkum) verschoben, der sonst nur selten zu sehen ist.
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Zwischendurch konnte ich von diesem noch ein paar Maße nehmen für’s Modell im Maßstab 1:22,5 das am Rande des Harzes in Arbeit ist (keiner der Weyer-Personenwagen ist wie der andere …).


Vor dem Mittag hatte die „Hoya“ genug Dampf zum Rangieren und sollte hier die „Plettenberg“ wieder vor die Fahrzeughalle bringen zum Aufrüsten für den Einsatz am Sonntag.
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Nach dem Mittag zog sich der Himmel zu und die Sonne ließ sich den ganzen Nachmittag leider nicht mehr so richtig blicken.

Im Güterschuppen in Bruchhausen-Vilsen war die Stimmung trotzdem gut – neben dem Ausschank heißer Getränke machten Hanne und Helga vielen Kindern mit der Märklin-Eisenbahn aus dem 1950er Jahren eine große Freude.
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Eine gute halbe Stunde vor der planmäßigen Abfahrt um 14:15 Uhr stellte „Hoya“ die Wagen des Nikolauszuges am Bahnsteig bereit – für mich einmal ein Motiv mit Weiche(n).
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Zwei Wagen wurden auf dem Nachbargleis hinterstellt als Verstärkerwagen und auch dies wurde wieder einmal im Foto festgehalten.
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Nachdem die „Hoya“ mit dem Wagenzug zum Vorheizen (und Fotografieren) am Bahnsteig bereitstand …
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… machte ich mich auf den (Fuß-) Weg zum Bf Vilsen Ort. Hier hatte sich noch ein wenig Schnee gehalten und ich konnte Nikolaus Dennis und Engel Jessica noch vor Einfahrt des Zuges dort zum Foto bitten.
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Nach Einfahrt des Zuges nutzte Zugführer z.A. Eric die Gelegenheit mit Nikolaus Dennis am Bahnsteig den Einsatz abzusprechen, damit auch jedes Kind bis Asendorf sein Nikolauspräsent bekommt.
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Ich machte die Fahrt mit dem Nikolauszug wieder einmal auf dem Packwagen, hinter dem zusätzlich noch ein Schwellenwagen eingestellt war und hintendran Schublok V3 – hier ein Rückblick hinter dem Brechpunkt im Einschnitt vor Heiligenberg.
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Im Bf Heiligenberg wurde der Schwellenwagen dann mit den weiteren Güterwagen von Gleis 2 im Grund abgestellt, am Sonntag wurde Gleis 2 für Zugkreuzungen benötigt.
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Während des Aufenthaltes im Bf Heiligenberg schaute ich mich im Packwagen um – für dieses Motiv war ein Museumsbahner seiner Zeit wohl etwas weiter voraus gewesen ;-) …
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Im Bf Asendorf angekommen, war die „Hoya“ bald umringt von großen und kleinen Fans – für das leidliche Wetter ganz beachtlich!
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Während der Rückfahrt nach Bruchhausen-Vilsen wurde es dunkel und so war meine Zeit für Fotos an diesem Tag vorbei – doch nein, noch nicht ganz:
Nach dem Abendessen machte ich noch ein paar Fotos der DEV-Junioren Torben, Matze und Christian, wobei sich Torben hier erst einmal dem Einsetzen einer neuen Scheibe widmete.
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Mit den fleißigen DEV-Junioren am Sonnabend-Abend endet hier meine „Foto-Strecke“ vom dritten Advents-Wochenende erst einmal, mit den Fotos vom Sonntag, 16.12.2012 und dem Zweizugbetrieb anläßlich des Asendorfer Weihnachtsmarktes geht es demnächst weiter.

Viele Grüße, Regine .


verdennis 

Moderator

Re: Drittes Adventswochenende auf der Museumseisenbahn ...

Hallo Regine,

danke für die schönen Bilder. Endlich bin ich auch mal mit drauf, aber zum Glück ohne groß erkannt zu werden. Das Nikolaus-Kostüm ist dann auch so ziemlich das einzige Kleidungsstück, das meine "figürlichen Besonderseiten" positiv kaschiert... ;-)

Schöne Grüße und allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in 2013,

Dennis.


Regine 
Re: Drittes Adventswochenende auf der Museumseisenbahn ...

Moin auch,

nun geht’s weiter mit Fotos vom Sonntag, dem 16.12.2012, dem Dritten Advent.

Noch vor dem Frühstück schaute ich vor die Fahrzeughalle in Bruchhausen-Vilsen.
Die „Hoya“ war schon mächtig am Dampfen und auf der Normalspur waren T2 und T3 für eine Sonderfahrt von/ nach Bremen aus zum Weihnachtsmarktbesuch bereits aus Hoya eingetroffen und auch T44 und Wagen 2 standen vor der Fahrzeughalle.

Es war noch nicht so richtig hell, als ich die beiden „großen“ Triebwagen ablichtete …
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… und ein Blick von achtern auf den T3.
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Heizer Matze1 heizte den Ofen vom T44 ein – mit Schwung!
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Für die Aufnahme von Heizer-Azubi Matze2 und Youngster Kalle, die die „Plettenberg“ vorbereiteten brauchte ich dann den Blitz …
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… und danach erst mal ein gemütliches Frühstück.


Nach dem Frühstück wurde es gaaanz langsam etwas heller.
Lokführer Andy lehnte sich auf dem Führerstand der „Hoya“ zurück, denn Heizer-Azubi Manu schaufelte ja fleißig die Kohlen …
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Gegen 10 Uhr begann die „Plettenberg“ mit dem Rangieren für den Verstärkerzug.
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T44 und Wagen 2 wurden umgesetzt und Muselbahn-Elektriker Patric mußte noch eine malträtierte Steckdose reparieren.
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Dank Mitfahrgelegenheit von Bahnhofsvorsteher Dieter, kam ich frühzeitig im Bf Asendorf an und schaute ein erstes Mal über den Weihnachtsmarkt.
Im Kunstschuppen hatte Gaby einige neue Kreationen – die „Franzburg“ gab es nun auch auf Taschen und Untersetzern …
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… da mußte ich doch gleich einmal zugreifen!



Kurz vor 12 Uhr zog sich der Himmel über Asendorf zu, sodaß ich die Einfahrt der „Hoya“ mit dem Nikolauszug versemmelte und erst wieder Heizer Geerd beim „Lampenwechsel“ herzeigen kann.
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Mit dem ersten Nikolauszug waren trotz leidlichen Wetters erfreulich viele Fahrgäste mitgekommen nach Asendorf und sowohl der Nikolaus, als auch die „Hoya“ bald umlagert von Interessierten.
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Etwa 5 Minuten später gelang es mir einige der ganz raren Sonnenstrahlen des Tages mit der „Hoya“ einzufangen …
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… doch der Himmel zog sich rasch wieder zu.

Die Pfützen des Regens vom Vortag boten allerdings auch ganz interessante Perspektiven und damit zweimal „Hoya“ auf dem Foto.
Da ich mich nicht für die Hoch- oder Quer-Variante entscheiden konnte bzw. wollte, gibt’s hier beide zu sehen:
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Nach einem weiteren Rundgang über den Weihnachtsmarkt fuhr ich mit dem Zug zurück bis Heiligenberg.
Hier ließ sich Heizer-Azubi Manu ablichten …
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… noch bevor der Gegenzug eintraf.


Nach Einfahrt der „Plettenberg“ mit dem Verstärkerzug nutzten die Dampflokpersonale den Aufenthalt zum Klönschnack im Bf Heiligenberg.
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Nach Abfahrt des Zuges nach Bruchhausen-Vilsen durfte dann auch die „Plettenberg“ die Fahrt nach Asendorf fortsetzen ...
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… und ich schaute mich in der Fahrzeughalle in Heiligenberg einmal wieder um.
Dort standen – veranstaltungsbedingt – sowohl der T41, der seinen Platz im Lokschuppen Asendorf für den Weihnachtsmarkt geräumt hatte, als auch Heimkehrer T42, der seine „richtigen“ Einstiegstritte bereits wieder montiert bekommen hatte.

Rechtzeitig zur weiteren Rückfahrt fand ich mich wieder auf dem Bahnsteig im Bf Heiligenberg ein und konnte dort die Einfahrt der „Plettenberg“ fotografieren.
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Im Bf Vilsen Ort stieg ich aus und konnte dort den Zug noch einmal bei der Ausfahrt nach Bruchhausen-Vilsen aufnehmen.
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Nach meinem Fußweg zur Werkstatt in Bruchhausen-Vilsen stand die „Plettenberg“ bereits vor dem Schuppen. DEV-Youngster Kalle paßte auf, daß die Lok genug Wasser bekam – ein bischen noch!
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Kurze Zeit später waren die Vorräte ergänzt und die „Plettenberg“ setzte sich wieder ab Richtung Wagenzug zum Vorheizen.
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Die Zeit bis zur Abfahrt des Sonderzuges nach Bremen reichte noch für Tee und Kuchen sowie für ein Foto der Wilhelmshaven-Rückkehrerin V2, dem „Unterlegkeil“ in der Fahrzeughalle.
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Kurz vor 16 Uhr machte ich mich nach einem abschließenden Foto „durch die Bäume“ …
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… auf den Weg zum Bahnsteig, holte mein Gepäck und fuhr dann mit dem Sonderzug einmal direkt nach Bremen Hbf und hatte dort direkten Anschluß an den Metronom, sodaß ich sogar noch etwas früher zu Hause ankam, als gedacht.

Viele Grüße, Regine .

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