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Forum für Klein- und Privatbahnen

nun ja für Außenstehende ...
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carsten 
nun ja für Außenstehende ...

nicht leicht nachzuvollziehen !!!
Nun ja was meine ich damit
Die Zeitschrift für Kleinbangeschichte besonders in den letzten Ausgaben des Jahres 2011
Todesanzeigen (was die Personen für den DEV sehr Gutes geleistet haben ist Spitze ) kein Problem .
Nur neue Berichte und schöne Fotos Werbung von Heute und Jetzt ,das vermisse ich . Werbung damit mehr zum DEV kommen und mit den schönen Zügen fahren wollen Wandern wollen...Die Eisenbahn ist so schön das sollte duch
Fotos und Berichte hervorgebracht werden und nicht nur Gruppenfotos von Aktiven und Seitenweise Todesanzeigen
Das glaube ich und alle die bei mir die Zeitungen gelesen haben


Forscher 

Re: nun ja fr Auenstehende ...

Hallo Carsten
Nun ja, um mich vorsichtig auszudrücken hast du den Sinn dieser Zeitschrift "Zeitschrift für Kleinbahn Geschichte"(!!!) nicht richtig verstanden. Hier geht es nicht darum, schöne bunte Bildchen zu zeigen, sondern darum, unseren Satzungsgemässen Auftrag zu erfüllen, das historische Wissen über Klein und Nebenbahnen den Lesern näher zu bringen. Ich z.B. lese die Werkstattberichte ganz zuletzt, viel viel wichtiger sind die Forschungsarbeiten über fast schon vergessene Bahnen.
Seitenweise Todesanzeigen? Du meinst jetzt nicht wirklich den Hinweiss auf den Tod von Direktor Leder?
Gruppenaufnamen von Mitgliedern, nun es ist Tradition am Neujahrstag eine Fahrt durchzuführen, und die Teilnehmer dabei abzulichten. Das zweite Foto zeigt eine Gruppe von Fachleuten die die ihre Jahrestagung in Bruchhausen durchgeführt hat. Ist das keine Werbung?
Nun zusammengefasst ich möchte keine ach so bunte schöne Museeumsbahnwelt sondern fachliche Informationen über unser Hobby die man sonst nicht bekommt.
So das war`s vom Forscher, der viel lieber im Archiv sitzt und versucht über 100Jahre alte Handschriften zu lesen, die manchmal brisanter sind als die "gute alte Zeit" vermuten lässt.

Gruß
Forscher


carsten 
Re: nun ja fr Auenstehende ...

Ich lese die Werkstattberichte auch oft als letztes
weil sie hinten stehen !!! Leider denn ich Finde , das was der Verein aktive macht
gehöhrt nicht nur auf 2 Doppelseiten am Ende
Dann lese ich noch super gerne die Berichte über die Buchneuerscheinungen !
Und den aktuellen Blick über den Zaun was andere Vereine machen !

Viel interessantes für jemanden der nicht an das ALTE interessiert ist finde ich nicht in der Zeitung
Handschriften aus der Steinzeit der Eisenbahn .... naja
Was in Preußen in Oldenburg oder Bayern vor 140 Jahren war
das ist für mich absulut unwichtig und könnte genausogut auf die letzten 2 Doppelseiten verbannt
werden wie zur Zeit die fleißigen aktiven des DEV


(Todesanzeigen Ja Herr Leder z.b. und auch noch manch anderen )


Marco 
Re: nun ja fr Auenstehende ...

Hallo Carsten!
Also, da muss ich Forscher recht geben!! Die Zeitschrift DME (Die Museumseisenbahn) ist eine Fachzeitschrift für Eisenbahngeschichte! Das sie nebenbei auch das Organ des DEV ist, ist dem Umstand zu verdanken, dass so keine zweite Zeitschrift für die Mitglieder erstellt werden braucht (was ja auch mit unnötigen Kosten verbunden wäre). Die Aufgabe der DME ist genau das, was jetzt kritisiert wird: historische Daten für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und Handschriften aus der "Steinzeit" der Eisenbahnen (welcher Zeitraum auch immer hiermit gemeint sei) sind oftmals für das Verständnis der heutigen Vorschriften bzw. Betriebssituationen auf den heute betriebenen Bahnen (ob nun Museumsbahnen, Touristikbahnen oder sogar die "große" Eisenbahn (DB) unverzichtbar, hat sich doch auch dass Umfeld der Bahnen allein in den letzten 100 Jahren grundlegend verändert. Vorschriften der KPEV (Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung) interessieren niemanden? Gerade diese(vermeintlich) uninteressanten Vorschriften finden sich noch heute (z. T. sogar unverändert) in den aktuellen Vorschriften wieder!

Im übrigen veweise ich nochmals auf unsere Satzung, § 2: Zweck und Ziele des Vereins. Dort heißt es u. a.: Der Verein hat den Zweck: c) seine Mitglieder und die Öffentlichkeit mit der Geschichte, der Entwicklung und der Verkehrsbedeutung der Eisenbahnen sowie der Technik des Eisenbahnwesens vertraut zu machen.

Die DME macht nichts anderes, als den in der Satzung festgelegten Zielen zu folgen! Wem die Historie der Kleinbahnen nicht interessiert, der braucht sie ja nicht zu lesen.

Wegen der Todesanzeigen ist Kritik nicht angebracht! Als Organ des DEV ist es sogar PFlicht der DME, über das Ableben von Mitgliedern zu informieren, wenn diese in einem besonderen Verhältnis zum Verein stehen( z.B. ehemalige Aktive, welche die wichtige "Pionierarbeit" geleistet haben, damit wir heute überhaupt die Museumseisenbahn betreiben können).
Sollte sich die Kritik an den Todesanzeigen nur an der Anzeige für Herrn Leder enzündet haben? Herr Leder war bei Gründung des DEV (bzw. damals noch DKV = Deutscher Kleinbahnverein) der Betriebsleiter der KIeinbahn Hoya-Syke-Asendorf bzw. Heutigen VGH. Diese war bekanntlich Eigentümerin der Strecke nach Asendorf. Ohne Herrn Leder und seiner Zuneigung zur Idee, eine Museumseisenbahn auf der Strecke Bruchhausen-Vilsen - Asendorf verkehren zu lassen wäre die Erste Museumseisenbahn Deutschlands wahrscheinlich nie entstanden. Die Situation 1964 (ja, dass ist das Gründungsdatum des DEV, 1966 war "nur" die Betriebsaufnahme) war die, das unsere Gründer zwar die Idee besassen, nicht aber eine Strecke oder Fahrzeuge. Hier stand Herr Leder hilfreich zur Seite, den er besaß was wir benötigten: eine Strecke und Fahrzeuge (Lok Bruchhausen, Lok Hoya, Wagen 2 etc., wenn auch nicht alle betriebsfähig). Die Betriebsaufnahme 1966 erfolgte dann auch mit geliehener Lokomotive (Bruchhausen) und dem einzigen (gerade frisch erworbenen) Personenwagen des DKV. Somit hat Herr Leder für den DEV und seine Aktiven eine besonderen Stellenwert. (Ironie an: eigentlich müssten wir Ihm einen Altar bauen und ihn ständig lobpreisen :Ironie aus).

Bitte überdenke doch nochmals deine Meinung und Einstellung zur DME!

Viele Grüße
Marco
(der nicht zum Team der DME gehört!)


TSD 
Re: nun ja fr Auenstehende ...

Carsten, wenn jemand nun gar nicht an was "altem" interessiert ist, was sollte der dann überhaupt in einem Museum?
Hurrapostillen und oberflächliche, aber bunte, Zeitschriften gibt es doch genug. Ich finde, die DME ist ein Kleinod unter den Fachzeitschriften und richtet sich zwangsläufig an ein sehr begrenzten Leserkreis. Diese Zeitschrift war noch nie als Werbung für Aussenstehende gedacht soweit ich weiß. Auch ich bin immer wieder gespannt auf den "Aktiven"-Teil am Ende. Vielleicht entdeckt man sich mal selber? Aber vom Umfang her ist das absolut ausreichend. Dazu noch das Forum mit vielen Bildberichten. Nein, einen grösseren Aktiventeil wäre sinnlos.

Nein, die DME soll bleiben, was Wolfram draus gemacht hat. Sie ist das "offizielle Organ des Niedersächsischen Kleinbahnmuseums Bruchhausen-Vilsen" und sollte diesem Anspruch auch genügen.

Gruß
Thorsten


Capitan 
Re: nun ja fr Auenstehende ...

Ich fand den Nachruf auf Herrn Leder ( Todesanzeigen sehen anders aus ) sehr interessant. Ich kannte Herrn Leder nur vom Hörensagen und das er bei der VGH beschäftigt war. Aber der gutgeschriebene Nachruf hat einem doch den Horizont erweitert was der Mann alles geleistet hat. Dank an den Autor.

Gruss Capitan


carsten 
Re: nun ja fr Auenstehende ...

Über Herrn Leder gibt es in älteren Ausgaben dieser Zeitung
schon ein paar super gute Berichte , nur ebent nicht mit schwarzem Rand ...
Meine Anmerkung betrifft nicht im besonderen Herrn Leder ,
sondern auch die vielen anderen Todesanzeigen mit Nachruf der vergangenden
2 Jahre...


Marco 
Re: nun ja für Außenstehende ...

Hallo Carsten!
Ich kann deine Einstellung zur DME jetzt irgentwie nicht verstehen. Die Todesanzeigen in der DME der letzten 2 Jahre stören dich also? Hast du meinen Beitrag vom 17.02. genau gelesen? Dann hättest du bemerkt, dass die DME auch das offizielle Organ des DEV ist! Somit übernimmt die DME die Aufgabe, unsere Mitglieder, insbesondere die nicht vor Ort aktiven (und das ist der größere Teil) über die aktuellen Entwicklungen im Verein zu informieren. Dazu gehören nunmal auch die Todesanzeigen für verstorbene Mitglieder und Personen, welche für den DEV von besonderer Bedeutung waren. Das dieses für Außenstehende nicht unbedingt so interessant ist, ist verständlich. Wenn andere Zeitschriften wie z. B. der Eisenbahn-Kurier solche Anzeigen für verstorbene Redakteure oder Reporter drucken, die niemand gekannt hat, regt sich niemand auf. Wenn wir aber über das Ableben ehemaliger Mitglieder informieren ist das nicht richtig? Die in letzter Zeit recht hohe Anzahl der Nachrufe ist der Tatsache zu verdanken, dass die Aktiven der ersten Stunden nunmehr auch schon 50 Jahre älter geworden sind. Man kann eben nicht für immer 17 sein (viele waren damals so etwa 30 - 50 Jahre alt)! Bitte überlege nochmals, ob deine Einstellung wirklich zu unserer (übrigens vom Redakteur mit viel Herzblut erstellten) Zeitschrift passt.
Ansonsten ist es dir natürlich freigestellt, dich an den Redakteur der Zeitschrift (Wolfram Bäumer) oder an den Vorstand des DEV zu wenden und dort zu bitten, dass der DEV-interne Teil entfernt wird (und somit unsere Mitglieder nicht mehr über das Vereinsgeschehen informiert werden). Ob Du mit deinem Anliegen dann Erfolg haben wirst? Ich schätze das als eher unrealistisch ein!
Marco

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